Block 2 – Kunst rund um die Welt

Block 2 des Kultur und Schule – Projektes an der Förderschule in Wiehl

Ich habe zwei neue SchülerInnen dabei. Aber nicht nur wegen den Beiden habe ich die Arbeiten des letzten Block nochmals revue passieren lassen. In der Förderschule sind die SchülerInnen wirklich extrem unterschiedlich, das ist ganz und gar nicht einfach. Chapeau an die Lehrer, Betreuer und Praktikanten dort in den Fördereinrichtungen.

Nachdem wir letztes mal deb Ostasiatischen Bereich hatten, sind wir nun weiter nach Westen auf der Weltkugel gewandert.

Meine Pinwand zu Indien, Pakistan, Myanmar und Thailand: https://pin.it/j2gaxyp4fp6dv6

Wir sind zuerst dann die Bilder aus der Pinwand durchgegangen, um einen Eindruck der Kultur und Landschaft zu bekommen. Dann sind wir die „Malerarbeiten“ angegangen.

  1. Bunt bemalter Elefant in Frontalansicht
  2. Malen / Ausmalen eines Kopfansicht einer Buddhastatue
  3.  Hennatatoos auf Papier nachempfinden
  4. Freie Arbeit für einige der SchülerInnen

Bider folgen.

Da die Gruppe sehr unterschiedliche Möglichkeiten hat und ich niemanden abhängen will, habe ich Zuhause Vorlagen skizziert, diese am PC nachgezeichnet und auf Aquarellpapier ausgedruckt.

Einige der Schüler malen allerdings sehr ungern mit Wasserfarben, sodass wir noch einige Kopien auf einfachem Papier am großen Schulkopierer gemacht haben. Diese haben dann mit Buntstiften gemalt.

Nächste Woche geht es weiter. Geplant sind die ehemaligen Ostblockstaaten, Russland und die Ukraine.

Projekt „KUNST RUND UM DIE WELT“ gestartet.

Block 1 des Kultur und Schule-Projektes in der Hugo Kükelhaus Schule in Wiehl.

Im September ging es nun mit einer Woche Verspätung los.

Leider kamen nicht so viele SchülerInnen zusammen, wie ich gehofft hatte. Die Gruppe ist vom Förderungsbedarf her auch sehr, sehr inhomogen. Das bedeutet, dass ich auf die geplante Gruppenbildung verzichte und mich um die SchülerInnen einzeln kümmern werde.

Ich habe das Projekt also etwas an die Möglichkeiten der Schüler angepasst.

Somit sind wir mit grundlegenden Sachen gestartet.

Was ist die Welt, die Erde? Welche Kontinente gibt es?

Manche waren da schon sehr gut, anderen schien die Vorstellung zu fehlen. Daher haben wir alle zuerst einmal unseren PLANETEN mit einigen (groben) Landmassen gemalt.

Dann habe ich einfach mal mit einem Kulturkreis angefangen. Die Zusammenfassung, die ich getroffen habe, mag falsch klingen, aber entspricht etwa meiner Sicht auf diese Kulturen. Ich hätte überall anfangen können, aber ich begann mit Japan, China, Taiwan.

Kunst selbst ist extrem vielfältig und heutzutage regional nicht mehr sehr spezifisch, daher habe ich mich für den ersten Blick auf Land, Leute, Errungenschaften und Volkskunst fokussiert. Ich wollte als erstes einen Eindruck für diese Kulturen vermitteln.

Dazu habe ich Pinterest genutzt und Pinwände angelegt.

Meine Pinwand für Japan / China / Taiwan: https://pin.it/eqyg7dk7ceuk3c
Bild folgt

Von Aussen betrachtet fällt natürlich auf, dass dieser Kulturkreis eine gänzlich andere Schrift hat, daher haben wir zuerst einmal eines dieser Zeichen gemalt. (Stärke, Bild folgt)

Dann, weil ich es einfach halten will und muss, haben wir zusammen das Zeichen für Ying und Yang gezeichnet. Schon dieses recht einfache Zeichen, war aber für einige gar nicht ohne. (Bilder folgen)

Ich hatte dann noch die Vorliebe für Karpfenfische dieser Kultur vorgestellt und diese mit dem Ying-Yang-Zeichen verbunden, so wie es dort auch viele machen. Fische, die umeinander kreisen. Die Darstellung ist einfach und das Malen mit einem dicken Pinsel noch einfacher. Ich habe das demonstriert , sodass alle das einfach nachmalen konnten.

Eine Einheit umfasst nun kapp 4 Stunden inklusive mehrerer Pausen. Wir brauchen diese Zeit, damit die Gruppe auch wirklich zum Arbeiten kommt. Das Umfeld in einer Förderschule unterscheidet sich doch erheblich zu meinen bisherigen Erfahrungen in „normalen“ Schule.

Dennoch haben wir es geschafft noch einige Zeit übrig zu haben. Da habe ich auf Anregungen der Schüler gesetzt. Welches Motiv passt noch zu diesem Kulturkreis? Es war ein blühender Baum (Sakura-Baum). Ich habe demonstriert, wie man Bäume am Besten malt (Umriss, Blätter und Blüten und dann die Äste) und dann legten die SchülerInnen los.

Letztendlich vergingen die 4 Stunden, wie im Flug.

Nächste Woche geht es weiter.

Vorbereitungen zum Kultur und Schule – Projekt haben begonnen

Kultur und Schule, NRW
Neues Projekt für 2019 / 2020 genehmigt und in Vorbereitung

Dank an die Jury in Nümbrecht und die Unterstützer aus der Schule. Das Projekt mit der Hugo Kükelhaus Schule in Wiehl kann starten.

Das Projekt findet im Rahmen des NRW-Programms „Kultur und Schule“ statt und wird maßgeblich durch das Land NRW gefördert.

Zusammen mit etwa 10 bis 15 Schülern werde ich die Kunst der Welt und der Kulturen analysieren und zum Teil in Gruppen umsetzen. Die Ergebnisse werden mindestens in einer Schulausstellung präsentiert.

Die Laufzeit ist bis März 2020 projektiert. Dann beginnen auch die Praktika der Abschlussklassen. Bis dahin sollen die Ergebnisse vorliegen und die Ausstellung(en) vorbereitet werden.

Beteiligte Schule: Link

Gefördert durch das Land NRW: Förderprogramm

Begleit-Ausstellung zu „Mahnende Revue“ in Engelskirchen

Bilder zum 2.ten Weltkrieg, Geschichtsrevisionismus, Propaganda, Populismus und Lügen

Veranstaltung in Engelskirchen: Infos der Gemeinde

Engelsart beteiligt sich auch an obiger Veranstaltung mit einer Ausstellung von Bildern der Engelsart-Künstler.

Obwohl ich zuerst dachte, dass der zweite Weltkrieg kein Bildthema für mich sein könnte, kam es doch ganz anders. Ich habe im Internet Informationen gesucht und wäre, hätte ich keine Vorbildung, den Geschichtsrevisionisten voll auf den Leim gegangen. Daraus hat sich schon die erste Bildidee entwickelt.

Dann bin ich über Olympia 1936 gestolpert, wieder ein Bildthema und letztendlich passten die Beschreibungen der damaligen Propaganda zum heutige Populismus von rechts.

Daher sind folgende Bilder entstanden, die auch in der oben genannten Ausstellung zu sehen sein werden.


Revisionismus

Revisionismus 50×50 cm 290.- €

Bei Internetrecherchen ist (Geschichts)-Revisionismus zum Teil schwer zu erkennen und verdreht die Wirklichkeiten sehr geschickt. Ohne gewisse Vorkenntnisse geht man den Revisionisten auf den Leim.


PROlymPiAGANDA

PROlymPiAGANDA 50×50 290.- €

Ein Kunstwort aus Propaganda und Olympia.
Das Bild stellt dar, wie bereits die Olympiade 1936 für die Propaganda der Nationalistischen Partei genutzt wurde, das Menschenbild verdreht und die Vorbereitungen für den Krieg geschürt wurden.


Lockung

Lockung 50×50 290.- €

Die Jugend wird auf den Lebensweg gesetzt und erfährt von allen Seiten Lockungen. Heute wie damals, sind diese ganz stark von rechts. Wer aus der Bahn kippt, hat es schwer, sehr schwer.

 

Bilder-Hängung im Oranienhof

Ausstellung im Oranienhof in Köln. Die letzten Vorbereitungen laufen.

Heute laufen die Vorbereitungen  für die morgige Hängung im Oranienhof. 18 Bilder werde ich heute noch vorbereiten, damit diese morgen schnell und einfach zu hängen sind. Die Planung mit Verteilung, Positionierung ist bereits seit 2 Wochen durch, aber jetzt muss alles noch physikalisch vorbereitet werden.

Morgen kommen die Werke in’s Auto (Renault Kangoo) und dann fahre ich schon früh morgens nach Köln-Kalk.

Wenn möglich, mache ich direkt nach der Hängung noch ein paar Fotos, die könnte ich ja dann hier anhängen.

Ab Übermorgen, Mittwoch, den 28.8.2019, kann man dann also einen Teil meiner Werke im Oranienhof in Köln-Kalk ansehen.

Diese Ausstellung erfolgt im Rahmen der KalkKunst 2019, die von der Stiftung KalkGestalten nun schon seit über 10 Jahren organisiert wird.

Ich freue mich, dass ich dieses Jahr wieder dabei bin.

Nachtrag 28.8.2019

Es hat prima geklappt, alle Bilder hängen.

13 Kinder beim Ferienspaß

Ergebnisse der Kinder beim Malen während meines Kurses.

Jedes Jahr veranstaltet die Gemeinde Engelskirchen den Ferienspaß für die Kinder während der Schulferien. Auch ich war mit einem Angebot wieder dabei:

Schau mich mal an!

Das waren an den ersten beiden Tagen des Ferienangebots „Porträts und Karikaturen“ wohl die häufigsten Wörter.

13 Kinder, von 9 bis 13 Jahren, haben unter meiner Leitung das Malen erforscht. Begonnen hat es damit, dass jeder sein Gegenüber porträtieren sollte. Dann kam einiges an Theorie zum Malen von Porträts und Karikaturen. Schnell wurden die Plätze getauscht und mit dem neuen Wissen als Rüstzeug wurden wieder Porträts gemalt. So konnte jeder selbst sehen, ob Wissen und Übung zu besseren Ergebnissen führt.

Am dritten Tag standen die Karikaturen auf dem Plan: zuerst etwas Theorie, Beispiele und dann die Praxis. Es war eine wahre Freude zu sehen, was da auf den Tischen entstand. Jede Karikatur brachte die Betrachter zum Schmunzeln; Ziel erreicht!

Die 8 Mädchen und 5 Jungs haben sich erfolgreich als Künstler versucht und dabei viel gelacht. Die meisten Werke werden wohl in Kürze die Wände in den Zimmern verschönern.

3 mal 2 Stunden Ferienspaß ergaben Super-Karikaturen.

Ich bot diese 3-Tages-Kurse nun schon zum dritten Mal im Rahmen des Ferienspaßprogramms der Gemeinde Engelskirchen an. Nächste Sommerferien wohl wieder. Die Nachfrage ist da und der Aggerstrand dafür sehr geeignet.

Ergebnisse der Kinder in den drei Tagen (Auswahl)

Vorstellung in der Schule – ein Künstler stellt sich vor

Vorstellung eines Künstlers in der Walbach-Grundschule in Engelskirchen-Ründeroth

In der Grundschule (Ganztangsschule) Walbach in  Engelskirchen-Ründeroth bin ich nicht nur im Rahmen der OGS, sondern durfte mich auch mal bei den Kindern der 4.ten Klasse vorstellen. Sie sollten einfach auch mal eine Künstler und seine Kunst kennen lernen.

Ich war im Juni zwei mal dort und habe nicht nur mich, sondern auch einige meiner Bilder vorgestellt. Die Bilder haben wir natürlich ausgiebig besprochen.

Ein, zwei Tage zuvor habe ich dieses hier speziell für diese Termine gemalt.

Peter in der Schule, mit seinen Bildern, umgeben von vielen Augen.

Natürlich war allen sofort klar, was und wer gemeint war.

 

Jeweils am Ende wollte ich natürlich noch eine Erinnerung mitnehmen. Da wir aber Klassenbilder mit dem Foto nicht mehr machen sollten (Datenschutz) habe ich jeweils ein kleines Kunstprojekt mit allen Kindern gestartet:

Klasse 4b:

Alle unsere Schuhe (Käser):

Alle Schuhe der Kids

Klasse 4a:

What läcker Fingerche!

Handabdrücke der Kids

Der Brexit als Inspiration für Ölbilder

Der Brexit, die never ending Story? Der Brexit als Inspiration für Ölbilder.

Der Brexit ist ja ein nicht mehr endendes Thema. Aber überall werden gerade neue Mauern hochgezogen und die Leute, die das tun und auch die Leute, die nicht glaubten, dass die neuen Mauern kommen werden, werden ganz schön dumm aus der Wäsche schauen.

Hier, diejenigen die mitgebaut haben und sich dann überrascht umsehen (werden).

Die hier haben selbst mitgebaut und nicht geglaubt, dass die Mauer kommt.

Und dann noch die, die gedacht haben, sie könnten es verhindern und schauen nun ängstlich ums Eck, was da wohl auf sie zukommt.

Was wird nun werden?

Diese Bilder habe ich bereits in der Grundschule in der 4ten Klassse mal vorgestellt. Selbst dort sind die ersten SchülerInnnen über den Brexit und einige  neue Mauern informiert. Manche sind noch gar nicht politisch angehaucht, andere schon recht weit. Ich nehme an, dass hier das Elternhaus  die größte Rolle spielt.

Kunstprojekt in der Hugo Kükelhaus Schule, Wiehl

Kunstprojekt in der Schule:
LVR-Hugo-Kükelhaus-Schule
Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung, Wiehl-Oberbantenberg

Nach mehreren Monaten der Vorbereitung und Suche nach der Finanzierung konnte das Projekt der Abschlussklasse in der Hugo Kükelhaus Schule starten.

Über einen längeren Zeitraum habe die Schüler und Schülerinnen mit meiner Anleitung und Unterstützung ihre eigenen Werke entwickelt und letztendlich auch umgesetzt.

Um alle abzuholen wurde mit Bleistiftskizzen und -zeichnungen begonnen, die dann mit Buntstiften kolloriert wurden. Dabei wurde schon auf das jeweils gewünschte Endergebnis hin gearbeitet. Sprich die abschließende Arbeit auf der großen Leinwand wurde entsprechend vorbereitet.

Mit Gouache-Farben wurde dann auf Leinwänden das gewünschte Motiv umgesetzt. Entsprechend der Möglichkeiten wurde die Größe der Leinwand ausgesucht. Bei der Handhabung der Farben und Pinsel wurden die Schüler und Schülerinnen zu Beginn von mir angeleitet.

Jeder einzelne hat Ergebnisse erreicht, die dieser selbst nicht für möglich hielt. Ich war angenehmst überrascht und kann vor den Arbeiten der Jugendlichen nur den Hut ziehen.

Hierzu noch ein Bericht auf der Schul-Homepage:

OneLine-Portraits, Porträts die auf einem einzigen Linienzug basieren

Köpfe mit einer Linie gezeichnet. Einfach auch mal probieren.

Zur Übung meiner zeichnerischen Fähigkeiten mache ich immer mal wieder Bilder, die aus einer einzigen Linie (manchmal auch zwei oder drei) bestehen. Gelegentlich mache ich dann daraus auch Bilder.

Hier zwei Beispiele aus den letzten Tagen:

Umriss in einer Linie. Naja – nicht ganz.

Grundlage ist nicht nur eine Linie gewesen, aber dafür gibt es eine Unmenge von Strichen und Figuren. Ich nannte das Bild „Beat“, denn ich habe recht laut Radio gehört und bei der Musik zu jedem Takt einen Strich oder eine Figur gezeichnet. Sie können sich sicher vorstellen, dass die nicht nur ein Musikstück war.

 

Und hier noch ein Beispiel. Ich hatte mir verschiedene Bristollpapiere bestellt. Ich will einfach testen, welches mir am ehesten zusagt.

Das hier war nun von Winsor & Newton und ich habe Prisma Color Buntstifte benutzt.

Diesmal scheint es wirklich nur eine Linien zu sein. Ich finde es recht interessant, weswegen ich es auch hier auf der Homepage zeige. Allerdings spiegelt sich das Blitzlicht auf der Wachsschicht der Buntstifte.

Plastikmüll im Meer, eine interessante Umsetzung

Ölbild einer Plastikflasche im Meer.

Ich habe ja schon vor Jahren immer mal wieder den Plastikmüll im Meer als Inspiration für Bilder genommen, diesmal hatte ich eine neue Idee, das Thema anzugehen.

Plastikflasche als Müllmine im Meer

Leider ist das Foto nicht 100%ig. Die Oberfläche spiegelt etwas durch das von rechts einfallende Licht.

Bitte achtet darauf in Zukunft möglichst wenig Plastik zu benutzen und zu verbrauchen. Recycling scheint ja, zumindest momentan, nicht so zu laufen, wie man das sich so vorgestellt hat. 5%, die tatsächlich recycled werden, das ist ernüchternd. DAs ist viel zu wenig.

Dieses Bild wurde seltsam – richtig seltsam

Seltsame Figur, der verdrehte Kopf.

Der Hintergrund gab einfach gewisse Linien vor, die ich dann zu einem Kopf / zu einer Person verfremden wollte. Es wurde eine Person, aber die war schon ziemlich „strange“ (seltsam, fremd).

Ziemlich seltsame Figur, nicht schön, aber interessant

Ich habe sogar lange überlegt, ob ich dieses Bild hier überhaupt auf der Homepage aufnehmen soll. Aber es ist entstanden, wird wohl nicht übermalt, daher hat es auch ein Recht gezeigt zu werden. Schließlich hat es was, auch wenn das so nicht geplant war.

Der Kopf sieht aus, als wäre er um 180 Grad verdreht auf dem Körper.

Wie gesagt: nicht schön, aber interessant.