Der Bedrohung ein Bild / ein Gesicht geben

Ein Bild, welches die Ängste eines Vaters aufzeigt.

Ich bin Vater einer kleinen, blonden Tochter und ich habe irgendwie ständig Angst um sie.
Aber das ist bei Vätern wohl immer so und hängt weder vom Geschlecht noch von der Haarfarbe ab.

Nachdem ich mich im Carport auch mit den Ölfarben eingerichtet hatte, wollte ich auch mal wieder ein kleineres Ölbild in etwas naiverem Stil malen.
Das Thema waren letztendlich meine Ängste.

Ich denke man sieht sofort um was es geht.
Links die Bedrohung der wunderschönen, heilen Welt mit einem blonden Mädchen als Zentrum.

Bedrohung der heilen Welt

Wofür stehen wohl
der Mann im Anzug,
sein Hut,
sein Blick,
das Gestrüpp bis zum Horizont,
die dunklen Wolken, …

Wie sieht wohl ein Porträt eines Paares aus?

Paare im Porträt, Gemälde in Acryl und Öl

Käme jemand ums Eck und will ein Porträt eine Paares,
dann würde er sicherlich nicht dies erwarten.

Ein Päärchen und seine Eigenheiten

Und doch steckt alles drin. Es ist eine ganz bestimmte Ähnlichkeit, die hier drin steckt. Es sind Merkmale der Person, des Umfelds, des Ausdrucks, …

Ich bin sicher, dass Dutzende das Paar erkennen würden.

Es war kein Auftrag. Dieses Bild entstand, durch eine kleine Inspiration
aus Richtung „Süd“.

Tragödie im Umfeld wird zum Bild

Buntes, strahlendes Bild / Gemälde mit leider traurigem Thema, dem Tod , dem Verlust

Manchmal ist es seltsam, woher die Inspirationen für ein Bild kommen.

Dieses heißt: Verlust der Tanzpartnerin

Es steht aber für viel, viel mehr

Verluste sind etwas Heftiges

Einige Bestandteile nutze ich immer wieder in meinen Bildern, sie sind Symbole. Zum Beispiel stehen bei mir die „fliegenden“ Vierecke für die Bausteine des Lebens.

Der Tod in Bilder gebannt. Es soll nicht sein und doch …

Mir fällt auf, dass ich immer, wenn Menschen von mir / uns gegangen sind,
die Verarbeitung häufig mittels „Malen“ gemacht habe.

B RIP

Zum Thema „Einsamkeit, Suche und Zweisamkeit“

Unerwartete Bilder und ihre Aussagen.

Fragen Sie mich nicht, warum ich plötzlich so drauf war.
Ich weiß es selbst nicht.

Irgendwie kam im Bild plötzlich etwas Einsamkeit auf, irgend etwas lief schief.
Aber das hier kam dabei raus:

Mangelnder Kontakt führt zu Einsamkeit

Kurz darauf dann ein ähnliches Bild, aber mit einer ganz anderen Wirkung:

Suchend, Dich suchend, mit Blumen und dem Kontaktwunsch

Dann musste natürlich noch SIE dazu entstehen:

SIE – die passende SIE

 

Dann entstand dieses Bild auf zwei länglichen Leinwänden:

Zweisamkeit und Zufriedenheit

Wie gesagt – Ich weiß nicht warum diese Bilder „kamen“. Ich bin glücklich verheiratet.
Dennoch ist es für mich selbst etwas befremdlich, dass sie so entstanden.
Vielleicht auch etwas aus meiner Umgebung, das ich verarbeitet habe.
Ich könnte mir da einen Zusammenhang vorstellen.

Zwei neue Bilder im neuen Stil?

Vielleicht habe ich meine Stil gefunden, noch bin ich mir nicht sicher.

Momentan male ich schnell und sehr emotional.
Ein Stil zwischen Abstrakt und Gegenständlich.
Der Hintergrund ist sehr abstrakt, während die vorderen Ebenen gegenständlich, vielleicht sogar etwas Comik-haftes haben.

Momentan male ich viel auf Malpaltten oder den Kartonmalplatten der Künstlerbedarfs-OnlineShops.
Der Hintergrund ist meist Acryl ausgeführt, die Linienarbeit und die Vordergrundfarben meistens Öl.
Manchmal sehr sparsam und manchmal sehr massiv aufgetragen.

Hier eine Arbeit mit dunklem Hintergrund:

Und dann noch eine Arbeit, bei der für einen höheren Kontrast, Teile des Hintergrunds abgedunkelt wurden.

kritische Annaeherung – wird es klappen?

Einfluss der Arbeit in der Tagespflege

Künstlerische Arbeit mit Senioren kann einen schon ganz schön verwirren. Die Reflektion führt bei einem Künstler zu „seltsamen“ Ergebnissen.

Einige werden es wissen.
Ich bin als „Herr Maler“, so werde ich dort genannt, nahezu wöchentlich bei den Senioren in der Tagespflege.
Dort male ich mit einer wechselnden Gruppe Senioren, die so zwischen 80 und nahezu 100 Jahren sind.

Viele sitzen in Rollstühlen, einge sind ziemlich dement, aber alle haben großen Spass am Malen.
Da ich recht schnell skizzieren kann, kann ich für meine Senioren Vorlagen erstellen, die sie selbst inspirieren. Ich kann regelrecht Ausflüge mit Ihnen in ihre Jugend machen und das Ganze dabei auch noch irgendiwe festhalten.

Eines Teils ist diese Arbeit mit den Senioren sehr befriedigend und manchmal auch lustig, aber sie ist auch sehr belastend.

Ich möchte dies hier mit 3 Bildern von mir aufzeigen:
a) fittes Gehirn und doch an den Rollstuhl gefeselt:

Fittes Gehirn und doch an den Rollstuhl gefesselt

b) neue und sehr alte Kontakte zwischen Senioren:

Bild Acryl und Öl auf Malpappe
Manchmal schwebt die LIebe durch den Raum

c) Gedanken zum eigenen „alt werden“:

Acryl und Öl auf Malpappe
Selbstporträt in der Zunkunft?

Ich denke, diese drei Bilder zeigen schon, wie zerissen man ist, wenn man die Situationen erlebt und reflektiert.
Am Schluss male ich sogar ein Selbstporträt im Rollstuhl. Werde ich da landen? Was brachte mich in den Rollstuhl? Wie wird es sein? Werde ich noch malen können?

Einige Tage später nochmal dieses Thema mit dem Rollstuhl:

Ist das heute das Altern?

Arbeiten des ersten Halbjahrs 2016

Bisher hatte ich ja immer monatlich die Arbeiten zusammen gefasst, doch das kann ich nicht mehr aufrecht erhalten. Es hat sich viel getan und einige der größeren Arbeiten möchte ich nun hier vorstellen.

In Anlehnung an meine Alpha Centauri-Bilder ist dieses Bild entstanden. Es ist in Öl auf einer großen Leinwand (120×80 cm) gemalt und stellt eine Beobachtungsstation für unser, uns umgebendes Weltall dar. Ich habe es „Searching“ getauft.

Searching-800px

Dann habe ich dieses Bild wieder als Serienstart hergenommen. Es stammt aus dem April 2015 und prangert unseren Plastikmüll im Meer an. Es ist in Acryl auf einer Leinwand (130×80 cm) gemalt. Es war sehr aufwändig, denn die Transparenzen der Fische sind nicht durch Lasuren entstanden, sondern durch konkrete Farbmischungen.
Friss-doch-Plastik-800px

 

Ich habe also das Thema Fische, Meer, Verschmutzung wieder aufgegriffen und für eine neue Serie verwand.

Hier Öl auf Leinwand (140×80 cm). Titel: „Unsere Freunde im Meer“Unserer Freunde im Meer-800px

Und dann noch unsere Lieblinge, auf die wir eigentlich hören sollten, die Delphine. Ich habe ihn so richtig vorwitzig um die Ecke schauen lassen. Er soll seine Neugier und auch seine Kommunikationsfähigkeit zeigen.

Öl auf Leinwand (150x80cm). Titel: Hello, my friend.

Tun wir doch was für ihn – für unsere Freunde.Hello-my-friend-800px

 

Die Anregung für folgendes Bild kam durch einen Kommentar auf das ausgestellte Bild „Unsere Freunde im Meer“.

Nach Tagen kam es mir dann in den Sinn, dass ein leeres Meer ja ein ganz besondere Aussage ist.

Öl auf Leinwand (140×80 cm). Titel: Etwa alles schon leer?Alles-schon-leer-800px

Und dann noch dieser Gelbflossenthun, der einem Dosenöffnungsring verfällt.

Thunfische gehören zu den bedrohten Arten und dennoch landen sie bei uns noch nahezu täglich als Thunfisch in Dosen auf dem Speiseplan.

Wie bei mir üblich, ist das Bild immer vordergründig möglichst attraktiv und der eigentliche Sinn erschließt sich oft erst später aus der Nähe.

Öl auf Leinwand (140x100cm). Titel: Was isst Du denn so?Was-isst-Du-denn-so-800px

Neue Bilder im Oktober 2015

Was im Oktober im Atelier entstand.

Zum Einen habe ich ein großes Nachtgemälde begonnen, welches noch einige Tage bis zur Fertigstellung benötigt. Daher kann ich dieses hier noch nicht zeigen.

Andererseits sind einige Kleinformate in Öl entstanden, die aber noch einige Zeit „trockenen“ müssen. Die ersten Fotos davon sind durch den noch nicht abgeschlossenen Trocknungsprozess etwas fleckig.

Foto der vier kleinen Nachtansichten in Öl auf LeinwandIn einigen Wochen können die Bilder dann mit Firnis abschließend behandelt werden.


Dann habe ich auch noch 3 kleine „Porträts“ fertig gestellt, diese sind in Anlehnung an den Goth-Style entstanden. Ich bin mir aber noch gar nicht im Klaren, ob das in meine Welt passt. Die zum Teil reduzierte Farbigkeit liegt mir irgendwie gar nicht, das sieht man aber in der Abfolge der drei kleinen Porträts.

Bild 1, Öl auf Leinwand, 18×24 cm

kleines Porträt im Goth-Style

 

Bild 2:

kleines Porträt im Gothstyle

Bild 3: wieder etwas farbenfroher 🙂

Porträt mit Anschnitt im Goth-Style

 

Großer Workshop Ende April 2015

Workshop Acryl- / Öl-malerei mit Künstler Rainer Ludemann im Atelier in Engelskirchen-Schnellenbach

Workshop April 2015
Workshop April 2015

Ich glaube wir waren zu elft (11). An jeder Ecke wurde gemalt.
Wir hatten viel Spass und Rainer Ludemann wachte über die Arbeiten und verbesserte bei jedem die Ergebnisse.

Arbeiten im März

Versteckte und offene Zeitkritik in Acryl und Öl

Diesmnal wieder etwas zeitkritischer. Ich denke, dass man beim Malen durchaus eine Botschaft mitgeben muss und bei mir ist es gerne durchaus etwas ästetisches, das dann durch den Titel oder durch ganueres Hinsehen überrascht.

Überwachungsstaat in der Zunkunft!?
Überwachungsstaat in der Zunkunft!?

Das Bild ist 100 x 50 cm, Acryl gespachtelt und dann in Öl fertig gestellt.

 

Hier auch noch etwas Zeitkritik.

Was machst Du denn da?
Was machst Du denn da?

Das Bild ist 80 x 50 cm, Acryl auf Leinwand.

Obwohl es so schön und verspielt wirkt, finde ich sollte man darüber nachdenken wann und warum sich ein Löwe in einer solchen Wüste begegnen.