Im Juli 2014 habe ich einige Bilder gemalt, die ziemlich abstrakt sind.
Das heisst bei mir, dass sich nahezu jeder seine eigenen Gedanken dazu machen kann und sollte. Manchmal helfe ich etwas nach, aber das kann schon ganz schön versteckt sein.
Wichtig war mir bei den Bildern immer einen ansprechenden Farbklang zu finden und dem Auge die Möglichkeit zu geben, dass es im Bild in Ruhe von Kontrast zu Kontrast und von Harmonie zu Harmonie wandern kann.
Es folgen die einzelnen Bilder:
Abstraktes, farbstarkes Acrylbild mit starken Kontrasten Acryl auf Leinwand, 40 x 40cm
Abstraktes, farbstarkes Bild (in Natura noch viel besser) Es führt das Auge durch das ganze Bild. Viele Schichten ergeben erst diesen Eindruck. Acryl auf Leinwand, 40 x 40cm.
Abstraktes, sehr positiv und freundlich wirkendes Bild. Acyrl auf Leinwand, 40 x 40 cm
Abstraktes Bild (mit Auge?) Acryl auf Leinwand, 30 x 30 cm
Abstraktes Bild mit deutlichen Strukturen und knalligen Farben. (Und mit Auge?) Acryl auf Leinwand, 30 x 30 cm
Abstraktes Acyrlbild mit eher harmonischer, warmer Wirkung Acryl auf Leinwand, 30 x30 cm
Diese Serie entstand in kurzer Folge. Es hat unheimlich viel Spass gemacht.
Ich hatte vor Jahren kleinere Leinwände in Bonn gekauft und diese einfach „vergessen“. Sie sind außen noch genagelt. Doch dann habe ich die beiden mit meine üblichen Hintergründen „grundiert“ und nach jemandem gesucht, den ich natürlich gut finde und der dazu passt. Es wurde Jürgen Prochnow. Im Internet habe ich einige Bilder herausgesucht und mit einigen Skizzen versucht, seine Eigenheiten zu erfassen. Dann habe ich mit wiederum möglichst wenigen Farbfeldern versucht die Ähnlichkeit zu erreichen.
Portraits Luciano Pavarotti in Acryl bzw. als Aquarell
Auch wieder ein Nachtrag.
Ich dachte, dass man Herrn Pavarotti leicht portraitieren kann, aber weit gefehlt. Ich musste es mehrfach versuchen. Wo, wann und wie kann ich gerade gar nicht mehr sagen, aber zwei Versionen habe ich gefunden und möchte diese hier vorstellen. Sie stammen aus dem Mai und Juni 2014.
Ein Aquarell:
und dann noch als gespachteltes Acrylportrait auf einer kleinen Leinwand.
Luciano Pavarotti, gespachtelt, Acryl auf Leinwand, 24 auf 29cm
Interessant dabei, dass ich beim Spachteln strikt von links oben nach rechts unten arbeiten musste, um überhaupt dieses kleine Format mit der Spachtel realisieren zu können. Es ist sicherlich kein perfektes Portrait, hat aber seinen eigenen kleinen Reiz. Das kleine Bild trägt die laufende Nummer 4. Wo die anderen Portraits gerade sind? Ich weiß es nicht.
Das ist quasi ein Nachtrag, denn das Bild ist bereits im Februar entstanden und hing seither bei mir an der Wand. Heute habe ich es abgenommen, da neue Bilder den Platz brauchten.
Im Original kommt dieses Bild viel besser rüber. In Natura ist es viel farbiger und wirkt auch durch die Metallicfarben.
Abstrationsserie eines Landschafts- bzw. Architekturaquarells
Im Juni 2014 habe ich auch einiges im Freien gemalt. Das erste Bild eines alten Bauernhofes aus den 60ern entstand zum Teil vor Ort.
Vor Ort ist hier der kleine Ort Siefen bei Much, direkt neben Kerzenhöhnchen.
Auf Fabriano-Aquarellpapier (300gr) habe ich zuerst ein „normales“ Aquarell gemalt. Zuhause wurde diese fertig gestellt und dann folgten im Laufe mehrerer Tage mehrere Abstraktionen desselben Motivs.
Im Juni entstand auch dieses Portrait von Marilyn Monroe.
Ich hatte schon vor einiger Zeit einige Buchbinderkartons (50x70cm) mit mehreren Lagen Gesso grundiert und habe nun einen davon verarbeitet.
Mit Acrylfarben und Glitterglue habe ich den Hintergrund gestaltet (gespachtelt).
Dann habe ich nach einigen Probeskizzen Marilyn Monroe mit Ölpastellen darauf gemalt.
Ölpastelle sind ein tolles Werkzeug. Allerdings gibt es massive Unterschiede zwischen den einzelnen Marken. Hier wurden Stifte von Pentel, Jaxon und Sennelier eingesetzt.
Marilyn Monroe in Ölpastell auf Acryl, 70x50cm, Buchbinderkarton
Irgendwo bei Youtube bin ich über Arbeiten mit Eierschalen gestolpert. Dort wurden Schachteln usw. beklebt und hochglänzend versiegelt. Das glänzt herrlich und macht etwas her.
Aber ich wollte die Effekte mal auf der Leinwand ausprobieren.
Auf eine Leinwand 40×40 cm habe ich grundlegende Strukturen mit Strukturgel angelegt und einige der Stellen dann mit den Eierschalen bestückt. Dann habe ich mit speziellen Aquarell- und Acrylfarben und recht viel Wasser Farbfelder erzeugt, die schön ausgefranzt stehen blieben. Nach dem erneuten Trocknen habe ich mit Acrylfarben die Bilder ergänzt und abschließend mit Glanzlack versiegelt.
Eiersalat 1, Aquarell, Acryl, Eierschalen, Strukturpaste auf Leinwand, 40x40cm
Eiersalat 2, Aquarell, Acryl, Eierschalen, Strukturpaste auf Leinwand, 40x40cm