Wie malt ein Maler wohl ein Selbstporträt? Natürlich malt er sich als Maler beim Malen.
Bei einem Maler taucht wohl immer mal wieder der Wunsch auf sich selbst darzustellen. (Bitte die Wortwahl beachten.)
„Selbstdarstellung“ 🙂
Selbstporträt – Ölfarbe auf Malplatte, 40×40 cm
Angst vor der weißen Leinwand? Nein in letzter Zeit nicht mehr. Material zum Malen habe ich genügend und so kann ich recht frei meine Ideen umsetzen. Der erste Strich auf der Leinwand hat mittlerweile bei mir seinen Schrecken verloren. Dafür waren aber tausende vorherige Bilde und heftiger Materialeinsatz notwendig.
Ich bin soweit, die Themen können kommen. 2019 wird toll.
Ein Ölbild, das den aktuellen Zeitgeist irgendwie wiedergibt. Der überall erscheinende Zeigefinger.
Auch von mir erhoben für das Thema Müllvermeidung und dem Aufruf über den eigenen ökologischen Fußabdruck auf der Welt nachzudenken.
Jeder Tag ist heute auch von der Müllproblematik durchdrungen. Und ich begrüße das, denn so können wir nicht weiter machen.
In meiner Familie ist Müll und Verschmutzung schon ein ganz schönes Thema. Wir versuchen dem gerecht zu werden, was nicht immer klappt. An einigen Stellen ist es unglaublich schwer.
Dennoch musste ich das Thema malen, doch wie?
Heraus kam das folgende Ölbild, wobei mir heute immer noch nicht wirklich klar ist, ob ich damit selbst den Zeigefinger erhebe oder aber mich damit beschäftige, dass man mir diesen immer wieder zeigt.
Da ich so hinter dem Thema Müllvermeidung stehe und auch meine Umgebung damit beeinflusse, bin ich es wohl der auch den Zeigefinger erhebt.
Lesen vermittelt mehr als nur Wissen. Genau dies ist hier das Thema meiner Ölbilder. Die Serie ist bei weitem noch nicht fertig und diese beiden Bilder sind sicher erst der Anfang.
Ein etwas zweideutiger Titel.
Habe ich Gedanken aufgeschrieben, die sich zum Lesen lohnen oder
habe ich Gedanken aufgeschrieben (gehabt) zum Thema Lesen.
Eher Zweiteres. (So sagt man des öfteren, aber ist „Zweiteres“ überhaupt ein deutsches Wort?
Doch nun zu meinen Bildern.
Lesen vermittelt Wissen, hat Spannung, bringt Anregung und lässt uns träumen.
Öl auf Malplatte 40x50cm
Hier der Leser vertieft in die Lektüre, umgeben von Leben, Ideen, Emotionen und Gedanken.
Im Normalfall wählt man als Maler ja gerne den Hintergrund gerne farblich kälter als sein Objekt. Damit unterstützt man die Wahrnehmung der Entfernung. Doch hier musste es anders sein, denn diese Wärme um den Leser herum soll auch sein „Eingehüllt sein“ verdeutlichen. Diese wohlige Wärme um ihn herum. Keine weiteren Elemente, die ihn stören, die ihm bewusst sind. Warme wohlige Wärme umgibt ihn bei seiner Lektüre.
Noch ein Schritt weiter, geht dieses Bild. Ich wollte darstellen, wie jemand beim Lesen noch tiefer einsinkt und seine Fantasie ihn in eine komplett andere Welt versetzt. Beim Malen ist diese Darstellung zweier konkurrierender Welten etwas schwierig, denn man hat nur eine Malebene und was man dann darstellt erscheint auf den ersten Blick nicht gerade logisch.
Öl auf Malplatte 40×50 cm
Ich hoffe, es wird deutlich, wie sich die Welten des Lesers vermischen.
Ölbilder – Köpfe in abstrakter Malweise. Sehr verschieden un doch mit Gemeinsamkeiten.
Ich kann es nicht leugnen, ich male sehr viele Köpfe / Gesichter.
Ein erstes Beispiel ist eigentlich ein „altes“ Bild.
Vor ein paar Jahren hatte ich es gemalt (12/2016), dann stand es lange im Atelier in der Auslage und dort in der prallen Sonne. Die Nase und die Bäckchen hatte ich ursprünglich in Leuchtfarbe gemacht. Davon war nichts mehr übrig. So habe ich das Bild quasi restauriert. Diesmal jedoch ohne Leuchtfarbe, denn keine dieser Leuchtfarben ist wirklich lichtecht.
Ich dachte, dass ich von jedem Bild Fotos habe, aber das hier im alten Zustand — ich habe nichts gefunden.
So sieht es heute aus.
Öl auf Leinwand 50×50
Ich habe dann im Dezember noch ein paar hinterher geschoben.
Öl auf Leinwand „Denker“ 40×40 cmAcryl, Öl auf Leinwand, 40×40 cm „Durchblick“Öl auf Acryl auf Leinwand, 25×30 cm. Titel: transparent faceÖl auf Leinwand, 50×50 cm, Titel: Pixeled Face
Ölbilder zu Suchtthemen: Alkohol, Nikotin, Schokolade, Handy, Fernsehen
Kleinere Leinwände laden immer zu recht schnellen Malsessions ein. Doch oft fehlt einem das Thema. Diesmal habe ich für eine kleine Serie das Thema „Sucht“ gewählt.
Lassen Sie uns beginnen.
Der Alkohol.
Kann süchtig machen, geht wahrscheinlich sogar recht schnell. Alkoholkonsum erscheint mir, wie der Ritt auf des Messers Schneide und kann in tiefste, gedankliche und emotionale Löcher entführen.
Ölbild auf Leinwand 30x25cm
Rauchen bzw. Nikotin.
Ich bin nun rund 20 Jahre „clean“, aber davor habe ich schon heftig „gequarzt“. Da war eine Schachtel pro Tag nichts und die Schachteln enthielten damals noch mind. 20 Stück.
Kein Wunder, dass meine Person hier von schwarzer Kohle und Qualm umgeben ist.
Ölbild auf Leinwand 30x24cm
Schokolade:
Schokolade, ja Schokolade, diese wahnsinnige Mischung aus Fett, Zucker und Aromen. Wer kann dazu schon Nein sagen? Man muss bzw. sollte.
Schon im Delirium, aber es geht immer noch was. Halluzinationen von schwebenden Schokoladentafeln in Vollmilch und Zartbitter.
Ölbild Leinwand 30x25cm
Handysucht
Informationen, News, Games, Likes, …
Egal wie oft man hier auf sein Handy schuat, man findet immer etwas Neues. Und da Neues (Wissen, Bestätigung, Humor, …) motiviert und man nichts verpassen will, hängt man viel zu lange über dem Handy. Und nach und nach verbiegt man seine Wirbelsäule oder gar den Kopf.
Öl auf Leinwand 30×30 cm
Meine eigene Lieblingsschokolade
Sofort erkennbar – oder?
Daran komme ich ganz selten vorbei. Mir läuft beim Schreiben schon wieder das Wasser im Mund zusammen.
Schokolade, Honig, Mandel-Nougat. Die heftigste und beste Zusammenstellung an Aromen, zumindest für mich.
Natürlich würde mich nun interessieren, wie es Ihnen gerade geht, aber die Kommentare sind nicht frei geschaltet. Es käme viel, zuviel Spam. Aber ich vermute, dass auch Sie gerade am Schlucken sind – nicht wahr?
Ölbild auf Leinwand 30×24 cm
Und nun noch die Sucht am Fernseher, z.B. auf Serien usw.
Abgestumpft und nur noch auf den Fernseher fixiert, das tut auf Dauer nicht gut.
Wir hatten den Fernseher schon mal für einige Monate verbannt und wir hatten viel mehr Zeit für anderes, für uns als Familie und einfach mehr Freizeit, Bewegung und Freude.
Wenn ich es so überlege – das sollten wir als Familie gleich mal wiederholen.
Wie sieht es denn bei Ihnen aus? Auf welche Serien, Filme sind Sie fixiert?
Ölbild von einer Autowerkstatt. Freunde, die dort arbeiten mit dem zwingend notwendigen Zubehör, wie Kölsch, Kaffeemaschine und Grill.
Manchmal ist der Anlass für ein Bild recht ungewöhnlich. Vor allem dann, wenn es so ein außergewöhnliches Thema ist.
Freunde von mir arbeiten in einer kleinen, freien Autowerkstatt. Und dort findet nicht nur die Arbeit statt, sondern ab und an auch mal ein Fest. Dann steht ein Grill bereit und das Kölsch darf natürlich nicht fehlen.
Ich war mal wieder dort und habe mich einfach über das Wiedersehen gefreut. Diese Freude habe ich am späten Abend dann in ein Bild gegossen.
Die recht große Leinwand (100x70cm) war schon mit Acryl und Rolle farbig grundiert. Das passte irgendwie ganz toll als Boden der Werkstatt. Das Bild sollte locker und freundlich wirken, daher darf der Hintergrund überall auch durchscheinen und hält das Ganze farblich zusammen.
Friends, Freunde ACryl und Ölfarbe auf Leinwand, 100x70cm
Ich finde malen super. Man kann viel mehr darstellen, als das mit einem Foto jemals möglich wäre.
2 Bilder für die Ausstellung „Kunst trifft Karneval“ in Köln-Porz.
Sehr bunt, sehr schön aber auch sehr zeitkritisch.
Ich habe mich gefreut, als wieder mal auf „Kunst trifft Karneval“ in Köln-Porz hingewiesen wurde. Denn ich hatte bereits zwei Bildideen im Kopf.
Begonnen hatte ich bereits das Bild „Finanzhai trifft Neptun“
Ein auf den zweiten Blick zeitkritisches Bild.
Doch sehen Sie selbst.
Finanzhai trifft auf den sauren Neptun, da hilft auch kein Kölsch mehr.
Dann kommt nochmal die Finanzbranche vor.
Diesmal wird versucht, mit grünen Konfetti ihr sonstiges Tun zu überdecken und sich als Saubermänner darzustellen. Manche sind schon selbstzufrieden, andere noch auf der Suche.
Grüne Konfetti für einen „grünen“ Anstrich
Schön dabei, dass man die Bilder in der Ausstellung im Rathaus Porz vom 21.1. bis 26.2.2019 anschauen kann. Natürlich unter vielen anderen.
Eröffnung der Vernissage mit großem Auftritt des Porzer Dreigestirns am 21.1. ab 18:30 Uhr.
Ein Bild, welches die Ängste eines Vaters aufzeigt.
Ich bin Vater einer kleinen, blonden Tochter und ich habe irgendwie ständig Angst um sie.
Aber das ist bei Vätern wohl immer so und hängt weder vom Geschlecht noch von der Haarfarbe ab.
Nachdem ich mich im Carport auch mit den Ölfarben eingerichtet hatte, wollte ich auch mal wieder ein kleineres Ölbild in etwas naiverem Stil malen.
Das Thema waren letztendlich meine Ängste.
Ich denke man sieht sofort um was es geht.
Links die Bedrohung der wunderschönen, heilen Welt mit einem blonden Mädchen als Zentrum. Bedrohung der heilen Welt
Wofür stehen wohl
der Mann im Anzug,
sein Hut,
sein Blick,
das Gestrüpp bis zum Horizont,
die dunklen Wolken, …